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Soziale Ungleichheit, Heterogenität und soziale Probleme

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Soziale Ungleichheit, Heterogenität und soziale Probleme
Modulbezeichnung (engl.): Social Inequality, Heterogeneity and Social Problems
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Angewandte Gesundheitswissenschaften, Bachelor, ASPO 01.10.2023
Code: AGW23.4
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P311-0270
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
2V+2PS (4 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
6
Studiensemester: 1
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Studienleistungen (lt. Studienordnung/ASPO-Anlage):
Klausur
Prüfungsart:
Prüfungsleistung

[letzte Änderung 24.07.2023]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

AGW23.4 (P311-0270) Angewandte Gesundheitswissenschaften, Bachelor, ASPO 01.10.2023 , 1. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 6 Creditpoints 180 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 135 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
AGW23.11 Gesundheit und Umwelt
AGW23.14 Versorgungssteuerung und Evidenzbasierung
AGW23.17 Gesund aufwachsen, Seminar
AGW23.18 Gesund leben und arbeiten, Seminar
AGW23.19 Gesund im Alter, Seminar


[letzte Änderung 04.09.2023]
Modulverantwortung:
Studienleitung
Dozent/innen:
Prof. Dr. Dieter Filsinger
Dr. Michaela Ehbrecht-Mafoa


[letzte Änderung 05.09.2023]
Lernziele:
Modul 23.04.1 Vorlesung Soziale Ungleichheit, Heterogenität und soziale Probleme
 
Lernziele:
 
Wissen und verstehen:
• haben Kenntnis von den klassischen und neueren Theorien und Konzepten sozialer Ungleichheiten.
• verstehen die der Ungleichheiten zugrunde liegenden Mechanismen.
• erkennen vermittelnde Variablen, die Ungleichheit moderieren.
• unterscheiden integrative Ansätze wie Intersektionalität.
• beschreiben (Einkommens-) Ungleichheiten und Armut.
• setzen sich mit Vielfalt, Ungleichheiten und gesellschaftlichem Zusammenhang auseinander.
 
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen/Kunst:
• übertragen Konzepte sozialer Ungleichheit auf gesundheitliche Ungleichheiten.
• betrachten Heterogenität, soziale Ungleichheiten und gesellschaftlichen Zusammenhalt aus transnationaler Perspektive.
 
Kommunikation und Kooperation:
• diskutieren die Relevanz bestimmter (Struktur-) Kategorien hinsichtlich gesundheitlicher Ungleichheiten.
• nehmen Einfluss auf Mechanismen, die sozialer bzw. gesundheitlicher Ungleichheit unterliegen.
 
Wissenschaftliches/künstlerisches Selbstverständnis/Professionalität:
• sind sensibilisiert hinsichtlich der Auswirkungen von sozialer Ungleichheit auf Bevölkerungsgruppen.
 
 
23.04.2: Proseminar
 
Lernziele:
 
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls verfügen die Student*innen über folgende Fähigkeiten und Kompetenzen:
 
Die Student*innen:
 
Wissen und verstehen:
• kennen und beschreiben unterschiedliche Modelle zur Erklärung sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit auf Makro-
  und Mikroebene
• unterscheiden die Konzepte von health inequalities und health inequties
• kennen und verstehen Mechanismen und Prozesse, die dem sozialen Gradienten in der Gesundheit zugrunde liegen
• haben Kenntnis von zeitlichen Entwicklungen und Trends gesundheitlicher Ungleichheit in Deutschland und im
  internationalen Vergleich
• vergleichen das Ausmaß gesundheitlicher Ungleichheiten in verschiedenen Ländern
• beschreiben die Folgen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit aus der Lebenslaufperspektive
• setzen sich exemplarisch mit verschiedenen sozialen und gesundheitlichen Lebenslagen (national und international)
  auseinander und zeigen deren Interdependenzen auf
• identifizieren spezifische Gesundheitschancen und -risiken in bestimmten Lebenslagen
• analysieren Lösungsansätze auf dem Weg für mehr gesundheitliche Chancengleichheit
 
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen/Kunst:
• wenden unterschiedliche theoretische Modelle sozialer Ungleichheit zur Beschreibung und Erklärung gesundheitlicher
  Ungleichheiten an
• recherchieren Daten zur sozialen und gesundheitlichen Lage ausgewählter Bevölkerungsgruppen und arbeiten spezifische
  Zusammenhänge heraus.
 
Kommunikation und Kooperation:
• diskutieren die Rolle von Politik, Praxis und Forschung um gesundheitliche Ungleichheiten zu reduzieren
 
Wissenschaftliches/künstlerisches Selbstverständnis/Professionalität:
Inhalte:
• sind sensibilisiert für in der Gesellschaft bestehende soziale Ungleichheiten und deren Auswirkungen auf die
  Ungleichverteilung von Gesundheitschancen und -risiken von Individuum und Gesellschaft

[letzte Änderung 04.09.2023]
Inhalt:
Modul 23.04.1 Vorlesung Soziale Ungleichheit, Heterogenität und soziale Probleme
 
• klassische und neuere Theorien und Konzepte der sozialen Ungleichheitsforschung
• Intersektionalität (Ungleichheiten im Zusammenhang mit spezifischen (Struktur-)Kategorien wie Bildung, Armut,
  Geschlecht, Migration, Lebensstil)
• Ungleichheit zugrunde liegende Mechanismen
• (Sozial-)Räumliche Ungleichheiten
• Globale Ungleichheiten und Migrationsbewegungen
• Vielfalt (Heterogenität), Soziale Ungleichheiten und gesellschaftlicher Zusammenhalt in transnationaler Perspektive
 
 
23.04.2: Proseminar
 
• Konzepte von Health inequalities und health inequities
• Modelle sozialer Ungleichheit und Gesundheit (Mielck, Bourdieu u.a.)
• Lebenslaufperspektive sozialer/gesundheitlicher Ungleichheit
• Soziale Lebenslagen (bspw. Migration, Familie, Bildung, Einkommen) und damit verbundene gesundheitliche
  Herausforderungen, Chancen und Risiken
• Nutzung verschiedener Datenquellen (Destatis, Gesundheitsberichterstattung, RKI, SOEP, GEDA, KiGGS…)
• Gesundheitspolitische Ansätze und Programme zur Reduktion gesundheitlicher Ungleichheiten


[letzte Änderung 04.09.2023]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Blended Learning

[letzte Änderung 24.07.2023]
Literatur:
Wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben

[letzte Änderung 24.07.2023]
[Tue Feb 27 07:37:05 CET 2024, CKEY=asuhusp, BKEY=agw, CID=AGW23.4, LANGUAGE=de, DATE=27.02.2024]