htw saar Piktogramm
Zurück zur Hauptseite Version des Moduls auswählen:
XML-Code

Dirty Realism

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Dirty Realism
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Architektur, Master, ASPO 01.10.2020
Code: AMA-3.002
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P120-0183
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
2SU (2 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
3
Studiensemester: laut Wahlpflichtliste
Pflichtfach: nein
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Studienarbeit

[letzte Änderung 01.12.2020]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

AMA-3.002 (P120-0183) Architektur, Master, ASPO 01.10.2020 , Wahlpflichtfach, Theorie
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 30 Veranstaltungsstunden (= 22.5 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 3 Creditpoints 90 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 67.5 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Pantle
Dozent:
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Pantle


[letzte Änderung 01.12.2020]
Lernziele:
Die Studierenden
•        vertiefen Kenntnisse der Architektur-, Kunst- und Kulturgeschichte sowie Architekturtheorie.
•        erlangen Kenntnisse der Präsentation und Vermittlung von Analyseergebnissen.
Selbstkompetenz/Eigenkompetenz:
•        Selbstständiger Umgang mit themenrelevanten Texten, Planern und Referenzprojekten
•        Selbstständiges Erarbeiten von Inhalten
•        Schulung des Urteilsvermögens


[letzte Änderung 01.12.2020]
Inhalt:
•        In den letzten Jahrzehnten häufen sich in der Architektur die Gegenentwürfe zu den über Jahrhunderte geltenden Prinzipien vollkommener Programme, stabiler Ordnungsmuster, kompositorischer Harmonie und zielorientierter Prozesse. Architekten wollen stattdessen die Architektur von ihrer Bedeutung befreien, akzeptieren eine Ästhetik des Chaotischen, des Unfertigen, der Rauheit und verweigern eine allzu deutliche Linearität der Entstehungsprozesse. Bei ihnen erfolgt eine Anerkennung des Dissonanten, eine Thematisierung des Alltäglichen, eine Faszination am „Dirty Realism“. Mit diesem Begriff fasste die niederländische Theoretikerin Liane Lefaivre diesen Paradigmenwechsel in der Architektur in den 1980er Jahren zusammen.
•        Ausgehend von diesem Text wollen wir dieser Anziehungskraft des vermeintlich Negativen, Rohen und Unfertigen in Popkultur, Musik, Literatur, Design und selbstverständlich in der Architektur nachspüren.


[letzte Änderung 01.12.2020]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
•        Seminar mit Vorlesungen, Diskussionen, Referaten und betreuten Übungen in Einzelarbeit; Analyse diverser Lektüre, Bild- und Planmaterialien.

[letzte Änderung 01.12.2020]
Literatur:
•        Hinweise auf Literatur und Recherchemöglichkeiten erfolgen themenbezogen und werden zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

[letzte Änderung 01.12.2020]
[Mon Jan 30 13:33:18 CET 2023, CKEY=adra, BKEY=am2, CID=AMA-3.002, LANGUAGE=de, DATE=30.01.2023]