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Angewandte Hebammenwissenschaft IV: Familie als Handlungsfeld

Modulbezeichnung: Angewandte Hebammenwissenschaft IV: Familie als Handlungsfeld
Studiengang: Angewandte Hebammenwissenschaft, Bachelor, ASPO 01.10.2021
Code: HEB-18
SAP-Submodul-Nr.: P311-0143
SWS/Lehrform: 4S (4 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte: 5
Studiensemester: 4
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Erforderliche Studienleistungen (gemäß ASPO):
In diesem Modul besteht Anwesenheitspflicht.
Prüfungsart:
Referat mit schriftlicher Ausarbeitung

[letzte Änderung 29.09.2021]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
HEB-18 (P311-0143) Angewandte Hebammenwissenschaft, Bachelor, ASPO 01.10.2021, 4. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 5 Creditpoints 150 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 105 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
HEB-1 Einführung in die Hebammenwissenschaft
HEB-10 Praxismodul 4
HEB-3 Angewandte Hebammenwissenschaft I: Physiologische Schwangerschaft
HEB-4 Praxismodul 1
HEB-5 Praxismodul 2
HEB-8 Angewandte Hebammenwissenschaft II: Physiologische Geburt
HEB-9 Praxismodul 3


[letzte Änderung 12.10.2021]
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
HEB-24 Pathologische Verläufe nach der Geburt


[letzte Änderung 12.10.2021]
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Barbara Cattarius
Dozent:
Prof. Dr. Barbara Cattarius
Dozenten des Studiengangs


[letzte Änderung 12.10.2021]
Lernziele:
Übergeordnete Qualifikationsziele: Q1, Q2, Q3, Q4, Q5, Q6, Q7, Q8, Q9, Q10
 
Kompetenzerwerb:
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden
-        gesicherte evidenzbasierte Forschungsergebnisse auf dem Feld der Entwicklungspsychologie, Entwicklungspsychopathologie, Neurobiologie, Säuglings- und Traumaforschung und Bindungstheorie erschließen und bewerten und entsprechend dem allgemein anerkannten Stand hebammenwissenschaftlicher und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse diese in ihr Handeln integrieren.
-        die fach- und wissenschaftlichen Grundlagen der Systemtheorie und die Konzepte von Salutogenese und Lösungsorientierung in der selbstständigen und selbstverantwortlichen ausgeführten Hebammentätigkeit in der partnerschaftlichen Begleitung von werdenden und jungen Müttern und Familien sowohl klinisch als auch außerklinisch begründen und anwenden. um physiologische Prozessen in der Betreuung von Frauen und ihren Familien zu unterstützen.
-        die Ressourcen und Belastungen der jungen Mütter und Familien erkennen und beurteilen und durch fachkompetente Kommunikation mit Frauen, Kindern und Bezugspersonen zur Effektivität des Betreuungsprozesses beitragen und bedarfs-gerechte Hilfeangebote, wie Präventions- und Förderprogramme, im Transitionsprozess kennen und individuell unterbreiten.
-        wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse mit der Erfassung der Besonderheiten des Einzelfalles aus der Praxis verknüpfen und daraus die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen.
-        die Grundlagen der Arbeit als Familienhebamme kennen und mit weiteren Akteuren im Feld der Familienarbeit bei der Organisation, Implementierung, Steuerung und Evaluation von Betreuungskonzepten bei Frauen und ihren Familien entlang des Betreuungsbogens kooperieren, um die Bedürfnisse der Frau, des Kindes, der Familie kontinuierlich zu berücksichtigen und gegebenenfalls  regelabweichende und regelwidrige Verläufe, bis hin zu einer Kindeswohlgefährdung, ermitteln und Expert*innen oder Kolleg*innen aus anderen Fachgebieten im Bedarfsfall hinzu-ziehen.
-        den Einfluss diverser familiärer und gesellschaftlicher Ressourcen- und Risikofaktoren auf die kindliche Entwicklung zusammenfassen und verschiedene körperliche und psychische Belastungen in der frühen Kindheit, wie Folgen von Frühgeburtlichkeit, Behinderung und Verhaltensproblemen kennen sowie die Bedeutung der Wechselwirkung aller Entwicklungsdimensionen darstellen und einordnen.
-        sich in ihrem Handeln in der Hebammenpraxis an der Berufsethik ihrer Profession orientieren und in moralischen Konflikt- und Dilemmatasituationen begründete ethische Entscheidungen unter Berücksichtigung der Menschenrechte treffen und ein fundiertes berufliches Selbstverständnis entwickeln, um an der Weiterentwicklung der Profession evidenzbasiert mitzuwirken.
-        den werdenden und jungen Müttern und deren Familien mit Wertschätzung und Respekt begegnen und diese dazu befähigen eigenen Instinkten, Kompetenzen, Ressourcen zu vertrauen und individuelle Wünsche und Bedürfnisse verwirklichen.


[letzte Änderung 29.09.2021]
Inhalt:
HEB-18.1 Seminar: Familienarbeit als Förderung/ Vermittlung materieller, sozialer und professioneller Ressourcen
 
Inhalt:
-        Definition von Familie im kulturellen Vergleich
-        Definition der Begrifflichkeiten: Risikofaktoren, Belastungen und Ressourcen in der frühen Interaktion
-        Ressourcen und Problemlagen von Individuen
-        Grundlagen der Systemtheorie
-        Konzepte von Salutogenese und Lösungsorientierung
-        Personenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers
-        Grundlagen der lösungsorientierten Beratung nach Steven de Shazer und Insoo Kim Berg
-        Bedarfsgerechte Hilfeangebote im Transitionsprozess: Präventions- und Förder-programme
-        Kooperation und Vernetzung zu weiteren Akteuren im Feld der Familienarbeit
-        Frühe Hilfen: Aufgaben und Handlungsfelder
-        Familienhebammen: Aufgaben und Anforderungsprofil
-        Nationales Gesundheitsziel – Gesundheit rund um die Geburt
 
 
HEB-18.2 Seminar: Risikofaktoren, Belastungen und Ressourcen in der frühen Interaktion zwischen Kind und Bezugsperson/ Anwendungsbeispiele
 
-        Grundlagen der Entwicklungspsychologie
-        Grundlagen der Entwicklungspsychopathologie
-        Grundlagen der Neurobiologie
-        Grundlagen der Säuglings- und Traumaforschung
-        Bindungstheorie
-        Bindungsforschung
-        Kindliche Lebenslagen und ihre Lebenswelt in familiären und sozialräumlichen Zusammenhängen
-        Frühkindliche Entwicklung und ihre Einflussfaktoren (körperliche und psychische Belastungen, sozial-emotionale Entwicklung)
-        Besondere Herausforderungen im frühen Säuglingsalter, insbesondere Frühgeburtlichkeit, kindliche Behinderung und Regulationsstörungen von Säuglingen und Kleinkindern
-        Einflussfaktoren der kindlichen Entwicklung, z.B. Patchworkfamilien, Armut, Migrationshintergrund, Suchterkrankungen der Eltern, psychische Erkrankungen der Eltern, soziale Benachteiligung
-        Einflussfaktor Geburt nach reproduktionsmedizinischer Behandlung
-        Safe guarding/ Kindswohlgefährdung


[letzte Änderung 12.10.2021]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Seminar/Präsentation mit integrierter Übung, Tafelanschrieb, Kopien/Ausdrucke

[letzte Änderung 29.09.2021]
Sonstige Informationen:
Das Modul besteht aus den seminaristischen Lehrveranstaltungen „18.1-Familienarbeit als Förderung/ Vermittlung materieller, sozialer und professioneller Ressourcen“ und „18.2-Risikofaktoren, Belastungen und Ressourcen in der frühen Interaktion zwischen Kind und Bezugsperson/ Anwendungsbeispiele“. In diesem Modul wird sich mit einer systemischen Sichtweise auf die Familie eine ressourcenorientierte Haltung zu Eigen gemacht. Auf der Basis theoretischer Erkenntnisse aus der aktuellen Entwicklungspsychologie, Entwicklungspsychopathologie, Neurobiologie und Säuglings- und Traumaforschung wird das Themenfeld der frühen Hilfe- und Fördermöglichkeiten in den Blick genommen. Neben den Schutzfaktoren als Ressourcen werden jedoch mögliche Risikofaktoren nicht außer Acht gelassen. Der erster Fokus richtet sich dabei bereits auf die Schwangerschaft, geht über die Geburt des Kindes als Phase des Übergangs zur Elternschaft bis in die Elternzeit. Es erfolgt die Auseinandersetzung mit den Akteuren, Aufgaben- und Handlungsfeldern der Frühen Hilfen und der Planung bedarfsgerechter Hilfeangebote. In der Kooperation und Vernetzung verschiedener Akteure wird die Arbeit von Familienhebammen intensiver betrachtet und verschiedenen Präventions- und Förderprogrammen für Kinder und ihre Eltern werden in den Blick genommen (Familienarbeit als Förderung/ Vermittlung materi-eller, sozialer und professioneller Ressourcen).
Der Blick richtet sich auch auf die kindlichen Lebenslagen und ihre Lebenswelt in familiären und sozialräumlichen Zusammenhängen. Dabei werden spezifische Kenntnisse zur frühkindlichen Entwicklung aus entwicklungspsychologischer Sicht erarbeitet und Ressourcen und Risikofaktoren werden dargestellt. Näher beleuchtet werden auch körperliche und psychische Belastungen in der frühen Kindheit, wie Folgen von Frühgeburtlichkeit, Behinderung und Verhaltensproblemen. Es erfolgt die Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Wechselwirkung aller Entwicklungsdimensionen, der Kontextbezogenheit, d.h. des Einflusses familiärer und gesellschaftlicher Ressourcen- und Risikofaktoren auf die kindliche Entwicklung. Das Wissen um diese komplexen Zusammenhänge ist die Grundlage professionellen Handelns und mündet in der Auswahl präventiver Ansätze. Ausgehend von der Schwangerschaft über die Säuglingszeit bis in die frühe Kindheit werden letztlich einige Präventions- und Förderprogrammen für Kinder und ihre Eltern vertiefend erarbeitet (Risikofaktoren, Belastungen und Ressourcen in der frühen Interak-tion zwischen Kind und Bezugsperson/ Anwendungsbeispiele).
 


[letzte Änderung 29.09.2021]
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Makowsky, K., & Wallmeyer-Andres, P. (2015). Qualitätskonzepte von Familienhebammen.
 
Materialien zu frühe Hilfen. (2014). Vernetztes Arbeiten in den Frühen Hilfen / Auswahl zentraler Gesetzestexte, 44-46; 113-118. Köln: NZFH.
 
Mattern, E., Ayerle, G. M., & Behrens, J. (2012). Zieldefinitionen für das berufliche Han-deln von Familienhebammen. Köln: NZFH.
 
Mehler, K., Hucklenbruch‐Rother, E., Trautmann‐Villalba, P., Becker, I., Roth, B., & Kribs, A. (2020). Delivery room skin‐to‐skin contact for preterm infants—A randomized clinical trial. Acta Paediatrica, 109(3), 518-526.
 
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Nationales Zentrum Frühe Hilfen. (2014). Lebenswelt Familie verstehen. Modul 8, 9-20.
 
Nationales Zentrum Frühe Hilfen. (2014). Ressourcenorientiert mit Familien arbeiten. Modul 3, 8-16.
 
Nationales Zentrum Frühe Hilfen. (2014). Vernetzt arbeiten. Modul 2, 8-16.
 
Nationales Zentrum Frühe Hilfen. (2014). Vernetzt arbeiten. Modul 2, 21-29.
 
Nationales Zentrum Frühe Hilfen. (2014). Worin bestehen die Grundlagen der frühen Hilfen? Modul 1, 9-16.
 
Niggemann-Kasozi, N. Familienvorbereitung als Teil der Geburtsvorbereitung. Hebammenforum 05/2017. S.511-513.
 
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Die Literatur wird von der Dozent*in zur Lehrveranstaltung aktualisiert herausgegeben.
 
 
 
 
 


[letzte Änderung 11.10.2021]
[Thu Aug 18 09:09:34 CEST 2022, CKEY=hahifah, BKEY=heb, CID=HEB-18, LANGUAGE=de, DATE=18.08.2022]