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Methoden der empirischen Sozialforschung

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Methoden der empirischen Sozialforschung
Modulbezeichnung (engl.): Empirical Methods in Social Science Research
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Angewandte Hebammenwissenschaft, Bachelor, ASPO 01.10.2021
Code: HEB-16
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P311-0154
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
4S (4 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
5
Studiensemester: 4
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Hausarbeit

[letzte Änderung 29.09.2021]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

HEB-16 (P311-0154) Angewandte Hebammenwissenschaft, Bachelor, ASPO 01.10.2021 , 4. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 5 Creditpoints 150 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 105 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
HEB-1 Einführung in die Hebammenwissenschaft


[letzte Änderung 05.09.2022]
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
HEB-21 Vertiefung der Methoden der empirischen Sozialforschung / Projekt


[letzte Änderung 11.07.2022]
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Barbara Cattarius
Dozent:
Prof. Dr. Barbara Cattarius
Professoren der Fakultät


[letzte Änderung 05.09.2022]
Lernziele:
Übergeordnete Qualifikationsziele: Q4, Q9, Q10, Q11
 
Kompetenzerwerb:
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden
-        verschiedene Ansätze, Designs und Methoden quantitativer und qualitativer Primärforschung darstellen und verstehen die zentralen methodischen Merkmale quantitativer und qualitativer Primärstudien: Grundprinzipien der Stichprobenbildung, Instrumente und Methoden der Datenerhebung, deskriptive und schließende Statistik sowie Methoden der qualitativen Datenanalyse.
-        in Abhängigkeit von der wissenschaftlichen Fragestellung, die anhand PICO formuliert wurde, ein passendes Design und eine geeignete Methode ermitteln und bei der Studienauswertung wichtige statistische Kennzahlen interpretieren.
-        den grundsätzlichen Aufbau und die Art der Gütekriterien bei verschiedenen Studientypen (Beobachtungsstudien, quantitative und qualitative Studien) benennen und erklären und verschiedene Formen und Quellen von Fehlern im Forschungsprozess bzw. von Gefährdungen der Datenqualität schildern und in Primärstudien identifizieren.
-        den Aufbau, die Methodik und die Gütekriterien von systematischer Übersichtsarbeiten zu Interventionsfragestellungen schildern und deuten die Ergebnisse von strukturiert-narrativen und quantitativen Metaanalysen.
-        für ethische Belange in Forschungsarbeiten sensibilisiert sein und die entsprechen-den Anforderungen und Codizes kennen.
-        Fragen oder Probleme aus der Hebammenpraxis in geeignete Forschungsfragen übersetzen und ein geeignetes Studiendesign (Primär- oder Sekundärforschung) für die Untersuchung dieser Frage auswählen und die Auswahl argumentativ angemessen vertreten.
-        die wesentlichen Inhalte, Methoden, Ergebnisse und Schlussfolgerung von Studien korrekt erfassen und in eigenen Worten angemessen darlegen.
-        in Abhängigkeit von der vorliegenden Qualität und Quantität empirischer Ergebnisse angemessene Schlussfolgerungen für einen weiteren Bedarf an hebammen-spezifischer Forschung ziehen.
-        


[letzte Änderung 05.09.2022]
Inhalt:
-        Gestaltung von Forschungsprozess und Datenerhebung, Datenanalyse und Datenauswertung
-        Methoden sozialwissenschaftlicher Forschung und deren Nomenklatur
-        quantitative und qualitative Verfahren
-        Gütekriterien quantitativer und qualitativer Forschung
-        Einführung in die Statistik (deskriptive Statistik, Inferenzstatistik)
-        Scientific English
-        Hypothesen- und Theoriebildung
-        Hypothesenprüfung
-        Univariate & bivariate Analysen
-        Regression & Korrelation
-        Analyse von Studien
-        Forschungsethik
-        Testvalidierung
-        Interview
-        Mixed-Methods-Ansatz
-        Aktionsforschung
-        Beobachtung


[letzte Änderung 07.10.2021]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Seminar/ Präsentation, Beiträge der Studierenden

[letzte Änderung 29.09.2021]
Sonstige Informationen:
Mit diesem Modul wird ein Grundverständnis erworben für hypothesenprüfende und
hypothesengenerierende, quantitative und qualitative Forschungsdesigns der empirischen Sozialforschung. Dazu gehört die Anwendung in den Gesundheitswissenschaften (speziell in der Hebammenwissenschaft) den notwendigen Schritten im Forschungsprozess und den Regeln der Datenerhebung, Datenanalyse und Datenauswertung. Im Zentrum stehen aus-gewählte Verfahren der Datenerhebung und Auswertung, die in den Gesundheitswissenschaften häufig benötigt werden, wie z.B. Beobachtung und Befragung (standardisiert und nichtstandardisiert) sowie die Anwendung statistischer Verfahren. Das Modul besteht aus der Lehrveranstaltung „16.1-Quantitative und qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung mit Einbindung in den Forschungsprozess“.


[letzte Änderung 29.09.2021]
Literatur:
Bühner, M., & Ziegler, M. (2017). Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler. Pearson, 2. aktual. Aufl.
 
Chalmers, A. (2007): Wege der Wissenschaft, Springer Verlag, Berlin Heidelberg
 
Copnell, B., McKenna, L. (2018): Fundamentals of Nursing and Midwifery Research. A practical guide for evidence based practice
 
Döring, N., Bortz, J.: Forschungsmethoden und Evaluation in den Sozial- und Humanwis-senschaften. Berlin, Heidelberg: Springer
 
Ertl-Schmuck, R., Unger, A., Mibs, M., & Lang, C. (2014). Wissenschaftliches Arbeiten in Gesundheit und Pflege (Vol. 4108). UTB.
 
Heimsch, F. (2018): Statistik im Klartext: Für Psychologen, Wirtschafts- und Sozialwissen-schaftler, Pearson Studium ein Imprint von Pearson Deutschland; 2., aktualisierte und erweiterte Edition
 
Kromrey, H.: Empirische Sozialforschung: Modelle und Methoden der standardisierten Datenerhebung und –auswertung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Mayer, H. (2019). Pflegeforschung anwenden: Elemente und Basiswissen für das Studi-um. Facultas Verlags-und Buchhandels AG.
 
Niehoff, J.-U. (2011): Sozialmedizin systematisch, uni med Verlag, Bremen,3. Auflage
 
Schnell, M.W., Heinritz, C.: Forschungsethik. Bern: Hans Huber
 
Spilby, H., Munro, J. (2009): Evidence based midwifery. Applications and context. Willey-Blackwell.
 
Voigt-Radloff, S., Stemmer, R., Behrens, J., Horbach, A., Ayerle, G. M., Schäfers, R., ... & Braun, C. (2016). Forschung zu komplexen Interventionen in der Pflege- und Hebam-menwissenschaft und in den Wissenschaften der Physiotherapie, Ergotherapie und Logo-pädie: ein forschungsmethodischer Leitfaden zur Ermittlung, Evaluation und Implementation evidenzbasierter Innovationen. Cochrane Deutschland, Universitätsklinikum Freiburg. (frei verfügbar)
 
Die Literatur wird von der Dozent*in zur Lehrveranstaltung aktualisiert herausgegeben.

[letzte Änderung 07.10.2021]
[Mon Jan 30 12:36:48 CET 2023, CKEY=hmdes, BKEY=heb, CID=HEB-16, LANGUAGE=de, DATE=30.01.2023]