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Praxismodul 4

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Praxismodul 4
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Angewandte Hebammenwissenschaft, Bachelor, ASPO 01.10.2021
Code: HEB-10
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
S311-0162
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
3P (3 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
9
Studiensemester: 2
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Studienleistungen (lt. Studienordnung/ASPO-Anlage):
In diesem Modul besteht Anwesenheitspflicht.
Prüfungsart:
Praktische Prüfung

[letzte Änderung 14.08.2023]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

HEB-10 (S311-0162) Angewandte Hebammenwissenschaft, Bachelor, ASPO 01.10.2021 , 2. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Der Gesamtaufwand des Moduls beträgt 270 Arbeitsstunden.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
HEB-4 Praxismodul 1
HEB-5 Praxismodul 2


[letzte Änderung 14.08.2023]
Sonstige Vorkenntnisse:
HEB-8, Praxismodul 3

[letzte Änderung 04.10.2021]
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
HEB-14 Praxismodul 5
HEB-15 Praxismodul 6
HEB-17 Betreuungskonzepte und Ansätze der Krisenbewältigung
HEB-18 Angewandte Hebammenwissenschaft IV: Familie als Handlungsfeld
HEB-20 Praxismodul 7
HEB-25 Praxismodul 8
HEB-29 Praxismodul 9
HEB-33 Praxismodul 10


[letzte Änderung 14.08.2023]
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Barbara Cattarius
Dozent/innen:
Prof. Dr. Barbara Cattarius
Lisa Apini-Welcland, M.Sc.
Dipl.-Med.-Päd. Juliana Parino
Sarah Schädler-Aust, M.A.


[letzte Änderung 14.08.2023]
Lernziele:
Übergeordnete Qualifikationsziele: Q1, Q2, Q5, Q7, Q9, Q10
 
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden:
-        die Gebärende während der Wehentätigkeit und den verschiedenen Phasen der physiologischen Geburt wahrnehmen und
         beobachten, sowie evidenzbasierte Kenntnisse zur Begleitung während der Geburtsphasen anwenden
-        die Gebärende durch Wahl der Gebärposition, Körperarbeit, Beckenmobilisation und Atemunterstützung in ihrer
         Autonomie unterstützen
-        die physiologische Geburt begleiten, Regelwidrigkeiten erkennen und im geburtshilflichen Team kommunizieren.
-        das Neugeborene abnabeln und Maßnahmen der Erstversorgung durchführen
-        die Plazentarperiode überwachen und unter Anleitung begleiten
-        die Grundlagen und Notwendigkeit der geburtshilflichen Dokumentation verstehen und unter Anleitung durchführen.
-        auf Basis verschiedener Kommunikationsmodelle den geburtshilflichen Prozess begleiten, um Gebärende zu
         motivieren und zu empowern.
-        geburtshilfliche Instrumente und deren spezifischen Anwendung benennen und einordnen.


[letzte Änderung 14.08.2023]
Inhalt:
Inhalte:
-        Wahrnehmung und Beobachtung der Gebärenden, Wehenbeurteilung, evidenz-basierte Geburtsbegleitung, Kommunikation
         und Beratung
-        Bedeutung von Gebärpositionen, Unterstützung des Geburtsweges durch Körperarbeit und Atemunterstützung
-        Vaginale Untersuchung
-        Prozesssteuerung in der physiologischen Geburt, Lagerungen im Geburtsverlauf
-        Geburt: Dammschutz, Kindesentwicklung, Abnabelung und Plazentarperiode, Dokumentation, Untersuchung des
         Neugeborenen, APGAR, hebammenspezifische Tätigkeiten
-        Rollenfindung der Hebamme
-        Erkennung von Regelwidrigkeiten und Kommunikation im Team

[letzte Änderung 14.08.2023]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Praxisanleitung und Praxisbegleitung

[letzte Änderung 14.08.2023]
Sonstige Informationen:
Erläuterungen zum Kompetenzerwerb:
 
Dieses Modul ist ein Praxismodul und findet überwiegend in der vorlesungsfreien Zeit am praktischen Lernort statt. Das Praxismodul umfasst 270 Stunden Praxiszeit am Lernort Praxis mit flankierenden Begleitungen durch und Reflexionen an der Hochschule.
In diesem Modul werden die Kompetenzen aus den vorangegangenen Modulen erweitert, die Studierenden setzen sich vertiefend mit dem Prinzip der Nicht-Intervention als Handlungsprinzip auseinander und begleiten prozessorientiert Gebärende bei der physiologischen Geburt. Die Studierenden führen zunehmend selbstständig die Entwicklung des Kindes, der Placenta und die Erstversorgung des Neugeborenen durch, erkennen Regelwidrigkeiten im physiologischen Prozess und kooperieren in ihrem Handlungsfeld mit weiteren Akteur*innen in der Geburtshilfe. Ein wichtiger Aspekt in diesem Modul ist es, dass die Studierenden sich im Kontext der Unterstützung von Autonomie und Selbstbestimmung der Frauen mit ihrer eigenen Rolle und Position auseinandersetzen. Die Studierenden werden im Lernprozess durch die praxisanleitenden Personen am praktischen Lernort durch Anleitungen, Praxisaufgaben und Lernberatung unterstützt.
 
Essential Competencies for Midwifery Practice / ICM
-        1.a, 1.d, 1.e-j, 1.l
-        2.b, 2.c
-        3.a-c
 
Bezug/ Zugeordnete Kompetenzen aus HebStPrV/ Anlage 1
-        I.2
-        I.2 a-k
-        II. 3         
-        II.4        
-        III.1        
-        III.2        berücksichtigen die besonderen Belange von Frauen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen sowie von Frauen mit Erfahrungen von Gewalt, insbesondere von sexualisierter Gewalt sowie der weiblichen Genitalverstümmelung,
-        IV.1        
-        IV.4        


[letzte Änderung 14.08.2023]
Literatur:
Bauer, Nicola/ Brendel, Karin/Stiefel, Andrea (2020). Hebammenkunde. Lehrbuch für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Beruf. 6., aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag KG.
 
Deutscher Hebammenverband/Hebammengemeinschaftshilfe e. V. (Hrsg.) (2013). Geburtsarbeit. Hebammenwissen zur Unterstützung der physiologischen Geburt. (DHV-Expertinnenwissen). 2., aktualisierte Auflage. Stuttgart: Hippokrates Verlag.
 
Franke, Tara/Schwarz, Christiane /Stahl, Katia (Hrsg.) (2015). Geburt in Bewegung – die Kräfte nutzen. Evidenz & Praxis. Hannover: Elwin Staude Verlag.
 
Schmid, Verena (2013). Der Geburtsschmerz. Bedeutung und natürliche Methoden der Schmerzlinderung. Stuttgart: Georg Thieme Verlag KG.
 
Die Literatur wird von der Dozent*in zur Lehrveranstaltung aktualisiert herausgegeben.


[letzte Änderung 14.08.2023]
[Wed Jul 24 10:35:51 CEST 2024, CKEY=hp4, BKEY=heb, CID=HEB-10, LANGUAGE=de, DATE=24.07.2024]