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Epidemiologie

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Epidemiologie
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.04.2008
Code: BAME-354
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
3S (3 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
3
Studiensemester: 3
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Prüfungsleistung: Klausur  Studienleistung: Modularbeit

[letzte Änderung 12.05.2010]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

BAME-354 Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.04.2008 , 3. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 45 Veranstaltungsstunden (= 33.75 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 3 Creditpoints 90 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 56.25 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
BAME-141 Grundlagen der Erkenntnistheorie
BAME-242 Quantitative empirische Forschung


[letzte Änderung 12.05.2010]
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
BAME-455 Gesundheitswissenschaften -Vertiefung und Anwendung


[letzte Änderung 12.05.2010]
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Thomas Altenhöner
Dozent:
Prof. Dr. Thomas Altenhöner


[letzte Änderung 12.05.2010]
Lernziele:
Die Studierenden verstehen wesentliche epidemiologische  Maßzahlen zur Messung von Krankheitshäufigkeiten  und können diese berechnen. Sie lernen verschiedene Designs epidemiologischer Studien und deren spezifische Risikoschätzer kennen. Die Studierenden sind in der
Lage, die geeigneten Schätzer und ihre Konfidenzintervalle zu berechnen und zu beurteilen. Die Studierenden  setzen sich  mit der Beurteilung systematischer und zufälliger Fehlerquellen in epidemiologischen Studien auseinander und befassen sich mit der Problematik der
Kausalitätsbewertung. Die Studierenden sind in der Lage die Verteilungen von Daten anhand wesentlicher Parameter zu beschreiben und grafisch darzustellen. Sie machen  sich vertraut mit räumlichem und zeitlichem Monitoring im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung und kennen epidemiologische Basisdaten wichtiger Krankheiten (z.B. Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen).

[letzte Änderung 12.05.2010]
Inhalt:
Inhalte:
 1.   Grundlegende epidemiologische Maßzahlen
 2.   Deskriptive, analytische und experimentelle Studiendesigns  
 3.   Risikoschätzer  
 4.   Beschreibung und grafische Darstellung von Daten (Lagemaße, Maße der Variabilität)
 5.   Standardfehler und Konfidenzintervalle  
 6.   Kausalitätskriterien
 7.   Zufällige und systematische Fehler
 8.   Gütekriterien diagnostischer Tests
 9.   Screeningverfahren
10.  Gesundheitsberichterstattung

[letzte Änderung 12.05.2010]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Print- und elektronische Medien, Folien

[letzte Änderung 12.05.2010]
Literatur:
•  Bardehle, D. und Annuß, R. (2006): Gesundheitsberichterstattung. In: K. Hurrelmann, U. Laaser & O.
Razum (Hg.): Handbuch Gesundheitswissenschaften. Weinheim: Juventa, S. 375-416.
•  Bonita, R., Beaglehole, R. & Kjellström, T. (2008): Einführung in die Epidemiologie. 2. Auflage. Bern: (Huber).
•  Gordis, L. (2001): Epidemiologie. Marburg: Verlag im Kilian (Ausverkauft! Keine aktuelle Neuauflage!).
•  Hilgers, R.-D., Bauer, P. und Scheiber, V. (2007): Einführung in die Medizinische Statistik. Heidelberg:
Springer.  
•  Kreienbrock, L. & Schach, S. (2005): Epidemiologische Methoden. 4. Auflage. Stuttgart (Fischer).
•  Reintjes, R. & Klein, S. (Hg) (2007). Gesundheitsberichterstattung und Surveillance. Bern: Huber.
•  Robert Koch Institut (online, 10.3.2009). http://www.rki.de
•  Swart, E. & Ihle, P. (Hg.) (2005). Routinedaten im Gesundheitswesen. Bern: Huber

[letzte Änderung 12.05.2010]
[Sun Dec  4 17:22:47 CET 2022, CKEY=me354, BKEY=me, CID=BAME-354, LANGUAGE=de, DATE=04.12.2022]