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Pflegerische Qualitätssicherung

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Pflegerische Qualitätssicherung
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.04.2008
Code: BAME-415
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
4S (4 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
4
Studiensemester: 4
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Prüfungsleistung: Klausur  Studienleistung: Modularbeit

[letzte Änderung 14.05.2010]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

BAME-415 Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.04.2008 , 4. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 4 Creditpoints 120 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 75 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Martin Knoll
Dozent:
Prof. Dr. Martin Knoll


[letzte Änderung 14.05.2010]
Lernziele:
Die Studierenden sind mit der Entwicklung und Methoden der pflegerischen Qualitätssicherung in den verschiedenen Sektoren des Gesundheitswesens vertraut. Sie kennen unterschiedliche Zertifizierungsverfahren in Einrichtungen des Gesundheitswesens und können diese im Hinblick auf Zielsetzung, Umsetzung, Möglichkeiten und Grenzen analysieren. Die Qualität der Pflege und ihre Sicherung sind in Normen, Regelungen und Verfahren bekannt und können bezogen auf die Autonomie und den Schutz der Klientel begründet werden. Prüfung, Aufsicht und Kontrolle können institutionell zugeordnet und in ihren Interdependenzen dargestellt werden.

[letzte Änderung 14.05.2010]
Inhalt:
• Begriffsklärung (was ist Qualität? Qualitätssicherung, interne und externe QS, zentrale und dezentrale QS, Standards, Qualitätsebenen etc.)
• Historie der Qualitätsentwicklung in der Pflege (u.a. Expertenstandards)
• Überblick über relevante Qualitätsmanagementsysteme und gesetzliche Rahmenbedingungen in den verschiedenen Sektoren (ambulante und stationäre Altenpflege, Krankenhaus)
• Zertifizierungsverfahren (DIN ISO, EFQM, KTQ etc.)
• Analyse, Ziele, Nutzen und Grenzen von Qualitätssicherung

[letzte Änderung 14.05.2010]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Print- und elektronische Medien, Folien

[letzte Änderung 14.05.2010]
Literatur:
• Görres, Stefan (1999): Qualitätssicherung in der Pflege und Medizin, Bern u. a., (Huber)
• Igl, Gerhard u.a. (Hg.) (2002): Qualität in der Pflege. Betreuung und Versorgung von pflegebedürftigen alten Menschen in der stationären und ambulanten Altenhilfe. Stuttgart ( Schattauer)
• Giebing, Hanni, Francois-Kettner, Hedwig, Roes, Martina(1999): Pflegerische Qualitätssicherung. Konzept, Methode, Praxis, 3. Auflage, Bern u. a., (Huber)  
• Schroeder, Patricia: Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen. Konzepte, Programme und Methoden des Total Quality Management, Bern u. a., Huber, 1998
• Gebert, A., Kneubühler, H.-U. (2001) : Qualitätsbeurteilung und Evaluation der Qualitätssicherung in Pflegeheimen. Plädoyer für ein gemeinsames Lernen, Bern (Huber) Gesetzestexte und Kommentare SGB V, XI und XII, Heimgesetz
• Ausgestaltung der Gesetze durch Versorgungs- und Leistungsverträge, Richtlinien
• Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen - MDS (Hg.): Qualität in der ambulanten und stationären Pflege. 1. Bericht des MDS nach § 118 (4) SGB XI. Essen (Eigenverlag) 2004.
• MDS (Hg.) (2000): MDK  - Anleitung zur Prüfung der Qualität nach SGB XI in der ambulanten Pflege, Essen  
• MDS (Hg.) (2000): MDK  - Anleitung zur Prüfung der Qualität nach SGB XI in der stationären Pflege, Essen  
• Roth, G. (2001): Qualitätsmängel und Regelungsdefizite der Qualitätssicherung in der ambulanten Pflege, Schriftenreihe des BMFSFJ(Band 226), Stuttgart
• Schnabel, E. / Schönberg, F. (Hg.) (2003): Qualitätsentwicklung in der Versorgung Pflegebedürftiger. Bilanz und Perspektiven, Dortmunder Beiträge zur Sozial- und Gesellschaftspolitik, Band 41, Münster-Hamburg-London

[letzte Änderung 14.05.2010]
[Fri Dec  2 11:58:16 CET 2022, CKEY=me415, BKEY=me, CID=BAME-415, LANGUAGE=de, DATE=02.12.2022]