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Pflegegutachten und Gutachtenerstellung

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Pflegegutachten und Gutachtenerstellung
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.04.2008
Code: BAME-517
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
2S (2 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
3
Studiensemester: 5
Pflichtfach: nein
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Prüfungsleistung: Gutachtenerstellung  Studienleistung: Modularbeit

[letzte Änderung 14.05.2010]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

BAME-517 Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.04.2008 , 5. Semester, Wahlpflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 30 Veranstaltungsstunden (= 22.5 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 3 Creditpoints 90 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 67.5 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
BAME-414 Pflegerische Diagnostik


[letzte Änderung 14.05.2010]
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Dipl.-Gerontologin Esther Berkemer
Dozent:
Dipl.-Gerontologin Esther Berkemer


[letzte Änderung 14.05.2010]
Lernziele:
Die Studierenden erwerben Fähigkeiten und Fertigkeiten zur qualifizierten Gutachtenerstellung. Sie erwerben Kenntnisse zu gesetzlichen Grundlagen, Klassifikationssystemen, Aufgaben und Pflichten eines Sachverständigen. Sie kennen wissenschaftliche Assessment Instrumente zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit und können diese anwenden und reflektieren.

[letzte Änderung 14.05.2010]
Inhalt:
• Allgemeine Begutachtungslehre
• Definition, Aufgaben, Rolle und Pflichten des Gutachters
• Feststellung der Pflegebedürftigkeit nach den Richtlinien des MDK
• Klassifikationssysteme (ICIDH/ICF)
• Assessment Instrumente in der Begutachtung (z.B. Geriatrisches Assessment)
• Dokumentenanalyse
• Durchführung einer Begutachtung  
• Gutachtenerstellung  
• Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden

[letzte Änderung 14.05.2010]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Print- und elektronische Medien, Folien

[letzte Änderung 14.05.2010]
Literatur:
• Arbeitsgruppe Geriatrisches Assessment (Hg.) (1997): Geriatrisches Basisassessment. Handlungsanleitung für die Praxis, 2. Auflage, München.
• Bartholomeyczik, S. /Halek, M. (Hg.) (2004): Assessmentinstrumente in der Pflege. Möglichkeiten und grenzen, Wittener Schriften, Hannover.
• Gutzmann, H. /Zank, S. (2005): Demenzielle Erkrankungen. Medizinische und psychosoziale Intervention,  Stuttgart.
• Halek, M. (2003): Wie misst man Pflegebedürftigkeit? Eine Analyse der deutschsprachigen Assessmentverfahren zur Erhebung der Pflegebedürftigkeit, Hannover.
• Lauque, S. / Nourhasehemi, F./Vellas, B. (1999): Testwerkzeug für die Ernährungsanamnese älterer Personen. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, S. 45 – 55.
• MDS (Hg.) (2003): Grundsatzstellungnahme “Ernährung und Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen“, Abschlussbericht Projektgruppe P39, Essen
• Positionspapier der Nationalen Pflegeassessmentgruppe Deutschland zur MDS
Grundsatzstellungnahme “Ernährung und Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen“ 2004  
• Richtlinien der Spitzenverbände der Pflegekassen zur Begutachtung von Pflegebedürftigkeit nach dem XI. Buch des Sozialgesetzbuches (Begutachtungs-Richtlinien-BRi) vom 21.03.1997 in der Fassung vom 22.08.2001. www. mds-ev.org.
• Steinhagen-Thiessen, E. (Hg.) (2001): Das geriatrische Assessment. Materialien und Berichte der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart.

[letzte Änderung 14.05.2010]
[Fri Dec  2 09:43:50 CET 2022, CKEY=me517, BKEY=me, CID=BAME-517, LANGUAGE=de, DATE=02.12.2022]