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Organisation, Struktur und Funktion von Versorgungseinrichtungen

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Organisation, Struktur und Funktion von Versorgungseinrichtungen
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.04.2008
Code: BAME-006.3
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
2V (2 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
3
Studiensemester: 3
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Hausarbeit, Referat, Klausur, mündliche Prüfung, Modularbeiten

[letzte Änderung 27.07.2010]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

BAME-006.3 Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.04.2008 , 3. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 30 Veranstaltungsstunden (= 22.5 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 3 Creditpoints 90 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 67.5 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Joachim Korporal
Dozent:
Prof. Dr. Martha Meyer
Dr. Dietmar Rost


[letzte Änderung 16.08.2010]
Lernziele:
Die Veranstaltung führt in sozialwissenschaftliche Konzepte zu Struktur und Umwelt von Organi-
sationen sowie zur Interaktion im Rahmen von Organisationen ein. Diese Perspektive wird anhand
von für den Bereich von Pflege und Gesundheit relevanten klassischen Untersuchungen vertieft. Die
erarbeiteten Begriffe und Ansätze werden von den Studierenden auf das eigene Tätigkeitsfeld bezo-
gen und hinsichtlich ihrer Analyse- und Erklärungskraft geprüft.

[letzte Änderung 27.07.2010]
Inhalt:
1. Organisation
* organisationssoziologische Grundlagen in historischer Perspektive: Die Moderne als
   Organisationsgesellschaft; Perspektiven der Organisationstheorie; Organisationsberatung
* Organisation im Bereich von Pflege und Gesundheit: Die Geburt der Klinik (Foucault);
   gegenwärtige Entwicklungen
2. Interaktion und Klientelverhältnisse
* Interaktion, Rollen und Etikettierungen: symbolischer Interaktionismus (Mead); soziale
  Etikettierungen (Becker); der Umgang mit Stigmata (Goffman); Arzt- und Patientenrollen (Parsons)
* Interaktion in Organisationen: Totale Institutionen (Goffman); ausgehandelte Ordnungen
  (Strauss)
3. Soziales und familiales Umfeld von Versorgungseinrichtungen, Selbsthilfe
* Familie und soziale Netzwerke: Tendenzen des gegenwärtigen Wandels dieser sozialen
   Beziehungen
* Zivil- bzw. Bürgergesellschaft, Selbstorganisation und Selbsthilfe: Konzepte
   der Zivil- und Bürgergesellschaft; Beispiele der Selbstorganisation; Entwicklung und
   Funktion von Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen; Bürgerbeteiligung im
   Gesundheitswesen
* Interaktion an der Schnittstelle von Organisation und Organisationsumwelt: Krankheit
  und Familie (Corbin/Strauss); Konsumenteninformation; lebensweltlich orientierte
   Pflegearrangements

[letzte Änderung 27.07.2010]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Print- und elektronische Medien, Folien

[letzte Änderung 27.07.2010]
Literatur:
* Corbin, Juliet M.; Strauss, Anselm L.: Weiterleben lernen. Verlauf und Bewältigung chronischer
Krankheit. Bern (Huber) 2004.
* Goffman, Erving: Asyle. Über die soziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen.
Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1973.
* Jäger, Wieland und Uwe Schimank (Hg.): Organisationsgesellschaft. Wiesbaden: (Verlag für

[letzte Änderung 27.07.2010]
[Sun Dec  4 17:06:10 CET 2022, CKEY=mosufvv, BKEY=me, CID=BAME-006.3, LANGUAGE=de, DATE=04.12.2022]