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Qualitative empirische Forschung

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Qualitative empirische Forschung
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.04.2008
Code: BAME-343
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
3V (3 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
5
Studiensemester: 3
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Prüfungsleistung: Referat, mündliche Prüfung  Studienleistung: Modularbeit

[letzte Änderung 12.05.2010]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

BAME-343 Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.04.2008 , 3. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 45 Veranstaltungsstunden (= 33.75 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 5 Creditpoints 150 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 116.25 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
BAME-141 Grundlagen der Erkenntnistheorie


[letzte Änderung 12.05.2010]
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
BAME-6110 Klinische Pflegeforschung und Evidence Based Nursing –EBN-
BAME-683 Forschungskolloquium (interdisziplinär)


[letzte Änderung 14.05.2010]
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Martha Meyer
Dozent:
Prof. Dr. Martha Meyer
Dipl.-Gerontologin Esther Berkemer


[letzte Änderung 12.05.2010]
Lernziele:
Die Studierenden haben Einblick in die Grundprinzipien qualitativer Forschung, ihre wichtigsten Ansätze in Entwicklung, Theorie, Stellenwert und exemplarischer Anwendung. Sie kennen einschlägige Methoden der qualitativen Datenerhebung, können diese begründet einsetzen und kontextgebunden nutzen.
Aufbauend auf die im Verlauf des Grundstudiums erworbenen Methodenkenntnissen und Grundzüge der quantitativen Forschung kennen die Studierenden die Grundprinzipien qualitativer Forschungsmethoden an Hand ausgewählter Designs.  
• Sie entwickeln und bearbeiten ansatzweise eine selbst gewählte Forschungsfrage.

[letzte Änderung 12.05.2010]
Inhalt:
1. Entwicklung und Begründung der qualitativen Sozialforschung
2. Wissenschaftstheoretische und methodische Grundlagen, Begriffe und Ansätze qualitativer Verfahren
3. Der empirisch-qualitative Forschungsprozess: Voraussetzungen, Verfahren, Auswertung, Umsetzung
4. Empirisch-qualitative Verfahren im Überblick: Hermeneutik, Grounded Theory, relevante Interviewverfahren, Inhaltsanalyse, quantitative und computergestützte Verfahren
5. Gütekriterien qualitativer Forschung
7. Resultate der Forschung: Auswertung, Darstellung, Veröffentlichung; Transfer von Forschungsergebnissen in die berufliche Praxis (Theorie-Praxis-Transfer).  
8. Qualitative versus quantitative Verfahren; Indikation, Relevanz, Ergebnisse, Tragweite
9. Prüfung im Hinblick auf die eigene Forschungsfrage, Diskussion der Entwürfe

[letzte Änderung 12.05.2010]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Print- und elektronische Medien, Folien

[letzte Änderung 12.05.2010]
Literatur:
• Flick, Uwe, Ernst von Kardorff und Ines Steinke (Hg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek (Rowohlt) 2005.
• Lamnek, Siegfried: Qualitative Sozialforschung. Weinheim (Beltz) 2005.
• Mayring, Philipp: Lehrbuch Qualitative Forschung. Eine Einführung in qualitatives Denken. Weinheim
(Psychologie Verlagsunion/Beltz) 1996.
• Mayring, Philipp: Einführung in die qualitative Sozialforschung. Weinheim (Beltz) 2002.
• Mayring, Philipp: Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. Weinheim (Beltz) 2002.
Hopf, Christel und Elmar Weingarten (Hg.): Qualitative Sozialforschung. Stuttgart (Klett-Cotta) 1993.
• Schnell, Rainer, Paul Hill und Elke Esser: Methoden der empirischen Sozialforschung. München (Oldenbourg) 2004.
• König, E. und P. Zedler (Hg): Qualitative Forschung. Weinheim (Beltz)  2002.
Flick, Uwe: Qualitative Sozialforschung. Eine Einführung. Reinbek (Rowohlt) 2002.

[letzte Änderung 12.05.2010]
[Sun Dec  4 15:20:29 CET 2022, CKEY=mqefx, BKEY=me, CID=BAME-343, LANGUAGE=de, DATE=04.12.2022]