htw saar Piktogramm
Zurück zur Hauptseite

Version des Moduls auswählen:
XML-Code

Public Health I

Modulbezeichnung: Public Health I
Studiengang: Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.10.2011
Code: BAME-03
SWS/Lehrform: 6V (6 Semesterwochenstunden, kumuliert)
ECTS-Punkte: 8
Studiensemester: 1
Dauer: 2 Semester
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Klausur, Referat

[letzte Änderung 02.05.2013]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
BAME-03 Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.10.2011, 1. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 90 Veranstaltungsstunden (= 67.5 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 8 Creditpoints 240 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 172.5 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Iris Burkholder
Dozent:
Prof. Dr. Iris Burkholder
Prof. Dr. Christine Dörge
Prof. Dr. Susanne Grundke
Prof. Dr. Martha Meyer


[letzte Änderung 24.05.2016]
Lernziele:
Strukturen des Gesundheitswesens:
Einführung in die Strukturen und Prinzipien des deutschen Gesundheitssystems. Die Studierenden kennen die Grundstrukturen und Basisdaten des Gesundheitssystems. Sie verstehen die zentralen Prinzipien des gesetzlichen und des privaten Krankenversicherungssystems sowie der gesetzlichen Pflegeversicherung. Die Studierenden erlangen Kenntnisse über historische und aktuelle Entwicklungen und Reformen im deutschen Gesundheitssystem. Sie kennen die zentralen Einrichtungen im deutschen Gesundheitssystem. Die Studierenden können im Kontext demografischer Entwicklung und struktureller Rahmenbedingungen darstellen und begründen, wie sich die Gesundheitsversorgung weiter entwickelt und wo sie neue Aufgabenfelder erschließt. Sie kennen die sich verändernden Anforderungen und deren Implikationen und können diese im Hinblick auf die Konsequenzen für den Erwerb neuer Kompetenzprofile und für neue Aufgabenfelder konkretisieren.
 
 
Gesundheitswissenschaftliche Grundlagen:
Die Studierenden erwerben ausgewählte gesundheitswissenschaftliche Grundlagenkenntnisse. Neben der Public Health-Entwicklung werden Verständnisse von Public Health und Gesundheitswissenschaften und Ihre Bedeutung für die Pflegeexpertise erarbeitet. Darüber hinaus kennen die Studierenden zentrale wissenschaftliche und subjektive Konstrukte von Gesundheit und Krankheit. Weiterhin vermittelt das Moduls ausgewählte gesundheitspsychologische Konzepte zur Vorhersage von Gesundheitsverhalten. Schließlich eignen sich die Studierenden Konzepte und Strategien der Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung an und vertiefen diese anhand von Beispielen.


[letzte Änderung 06.11.2014]
Inhalt:
Strukturen des Gesundheitswesens:
1.        Historische Entwicklung und Grundlagen des deutschen Gesundheitswesens
2.        Prinzipien der Sozialversicherung
3.        Gesetzliche Krankenversicherung
4.        Private Krankenversicherung
5.        Soziale Pflegeversicherung
6.        Aktuelle Entwicklungen und Reformen im Gesundheitssystem (z.B. Gesundheitsfonds, Morbi-RSA etc.)
7.        Relevante politische Konzepte zum Gesundheitswesen (z.B. Bürgerversicherung, solidarische    Gesundheitsprämie)
8.        Zentrale Organisationen und Strukturen im deutschen Gesundheitswesen (z.B. G-BA, IQWIG, §137a-Institution, RKI, MDK, WHO, BMG, SVR, UPD, BZgA etc.)
 
Gesundheitswissenschaftliche Grundlagen:
1.        Historische Einführung in die Entwicklung von Public Health und Gesundheitswissenschaften
2.        Das Verständnis von Public Health und Gesundheitswissenschaften und ihre Bedeutung für die Pflegeexpertise
3.        Wissenschaftliche und subjektive Vorstellungen von Krankheit und Gesundheit (biomedizinisches Verständnis, biopsychosoziales Krankheitsmodell, Risikofaktorenmodell, Gesundheits-Krankheits-Kontinuum, Konzept der Salutogenese und Kohärenzgefühl)
4.        Modelle zur Vorhersage von Gesundheitsverhalten (z.B. Health Belief Modell, Sozial-kognitive Theorie, Health Action Process Approach)
5.        Grundlagen der Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung
6.        Beispiele für Gesundheitsförderung in verschiedenen Settings (z.B. Betriebe, Krankenhaus, Kindertagesstätten, Schule


[letzte Änderung 06.11.2014]
Lehrmethoden/Medien:
Print- und elektronische Medien, Folien

[letzte Änderung 06.11.2014]
Literatur:
Strukturen des Gesundheitswesens:
•        Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (Hrsg.) (2008). Vierter Bericht über die Entwicklung der Pflegeversicherung. Online verfügbar unter: http://www.bmg.bund.de/.
•        Pick, P., Brüggemann, J., Grote, C., Grünhagen, E. & Lampert, T. (2004): Pflege. Robert Koch Institut (Hrsg.). Schwerpunktbericht zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. RKI: Berlin.
•        Rosenbrock, R. & Gerlinger, T. (2009). Gesundheitspolitik. Eine systematische Einführung (2. Aufl.). Bern: Huber.
•        Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Verschiedene Gutachten. Online verfügbar unter: http://www.svr-gesundheit.de/.
•        Simon, M. (2010). Das Gesundheitssystem in Deutschland. Eine Einführung in Struktur und Funktionsweise (3. Aufl.). Bern: Huber.
 
Gesundheitswissenschaftliche Grundlagen:
•        Antonovsky, A. (1997). Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit, Tübingen: dgvt-Verlag (Übersetzung der Originalausgabe von 1987 „Unraveling the Mystery of Health – How People Manage Stress and Stay Well“  durch A. Franke).
•        Bengel, J., Strittmatter, R. & Willmann, H. (1998; 2001) Was erhält Menschen gesund? Antonovskys Modell der Salutogenese - Diskussionsstand und Stellenwert. In: Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung, Band 6, Köln: BZgA.
•        Faltermaier, T. (2005). Gesundheitspsychologie. Stuttgart: Kohlhammer.
•        Flick, U. (1991). Alltagswissen über Gesundheit und Krankheit. Heidelberg: Asanger.
•        GKV-Spitzenverband (Hrsg.) (2009). Präventionsbericht 2008. Online verfügbar unter: https://www.gkv-spitzenverband.de/Praevention.gkvnet.
•        Hurrelmann, K. Klotz, T. Haisch, J. (Hrsg.) (2004). Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung. Bern: Huber.
•        Hurrelmann, K., Laaser, U. & Razum, O. (Hrsg.) (2006). Handbuch Gesundheitswissenschaften. Weinheim: Juventa.
•        Knoll, N., Scholz, U., Rieckmann, N. (2005). Einführung in die Gesundheitspsychologie. München: UTB.
•        Kolip, P. (Hrsg.) (2002). Gesundheitswissenschaften. Eine Einführung. Weinheim: Juventa.
•        Naidoo, J. & Wills, J. (2003). Lehrbuch der Gesundheitsförderung. Köln: BZgA.
•        Schwarzer, R. (2004). Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Einführung in die Gesundheitspsychologie. Göttingen: Hogrefe.
•        Spitzenverbände der Krankenkassen (2008). Leitfaden Prävention. Online verfügbar unter: https://www.gkv-spitzenverband.de/Praevention.gkvnet.
•        Stöckel, S. Walter, U. (Hrsg.) (2002). Prävention im 20. Jahrhundert. Weinheim: Juventa.
•        Wydler, H., Kolip, P., Abel, T. (Hrsg.) (2006). Salutogenese und Kohärenzgefühl. Weinheim: Juventa.


[letzte Änderung 06.11.2014]
[Wed Oct 20 21:28:47 CEST 2021, CKEY=mphi, BKEY=me2, CID=BAME-03, LANGUAGE=de, DATE=20.10.2021]