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Public Health II

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Public Health II
Modulbezeichnung (engl.): Public Health II
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.10.2018
Code: BAME18-09
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P311-0065, P311-0066
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
6S (6 Semesterwochenstunden, kumuliert)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
7
Studiensemester: 3
Dauer: 2 Semester
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Studienleistungen (lt. Studienordnung/ASPO-Anlage):
Schriftliche Seminararbeit
Prüfungsart:
Prüfungsleistung: Klausur

[letzte Änderung 27.07.2017]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

BAME18-09 (P311-0065, P311-0066) Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen, Bachelor, ASPO 01.10.2018 , 3. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 90 Veranstaltungsstunden (= 67.5 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 7 Creditpoints 210 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 142.5 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
BAME18-03 Public Health I
BAME18-05 Wissenschaftliches Arbeiten I


[letzte Änderung 22.08.2017]
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Iris Burkholder
Dozent/innen:
Prof. Dr. Iris Burkholder
Prof. Dr. Martha Meyer


[letzte Änderung 22.08.2017]
Lernziele:
Epidemiologie:
Die Studierenden verstehen wesentliche epidemiologische Maßzahlen zur Messung von Krankheitshäufigkeiten und können diese berechnen. Sie lernen verschiedene Designs epidemiologischer Studien und deren spezifische Risikoschätzer kennen. Die Studierenden sind in der Lage, die geeigneten Schätzer und ihre Konfidenzintervalle zu berechnen und zu beurteilen. Die Studierenden setzen sich mit der Beurteilung syste-matischer und zufälliger Fehlerquellen in epidemiologischen Studien auseinander und befassen sich mit der Problematik der Kausalitätsbe-wertung. Die Studierenden sind in der Lage die Verteilungen von Daten anhand wesentlicher Parameter zu beschreiben und grafisch darzustel-len. Sie machen sich vertraut mit räumlichem und zeitlichem Monitoring im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung und kennen epidemiolo-gische Basisdaten wichtiger Krankheiten (z.B. Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen).
 
Übergänge im Lebensverlauf: sozial- und gesundheitswis-senschaftliche Perspektiven:
Das Seminar untersucht aus einer sozial- und gesundheitswissenschaft-lichen Perspektive die Statuspassagen ausgewählter gesellschaftlicher Gruppen - z.B. Kinder, Jugendliche, Ältere, Migrantinnen, Alleinerzie-hende usw. - in ihren jeweiligen biografischen Lebenskontexten und inwieweit diese zur Entstehung von Problemen und Krisen und zur Vul-nerabilität bestimmter sozialer Gruppen beitragen. Theoretische Ausei-nandersetzung mit Konzepten zu Übergängen im Lebenslauf. Reflexion der sozialen Prozesse eines in permanentem Wandel befindlichen Le-benslaufs. Recherche, Bearbeitung, kritische Diskussion der beeinflus-senden und gestaltenden Determinanten für unterschiedliche Belas-tungssituationen. Diskussion von Lösungsansätzen und Interventions-möglichkeiten, die biopsychosoziale Anpassungs- und Kompensations-prozesse begleiten und Unterstützung beim Übergang von einer Passa-ge in die andere anbieten.


[letzte Änderung 27.07.2017]
Inhalt:
Epidemiologie:
1.        Grundlegende epidemiologische Maßzahlen
2.        Deskriptive, analytische und experimentelle Studiendesigns
3.        Risikoschätzer (Odds Ratio; Relatives Risiko)
4.        Beschreibung und grafische Darstellung von Daten (Lagemaße, Maße der Variabilität)
5.        Standardfehler und Konfidenzintervalle
6.        Kausalitätskriterien
7.        Zufällige und systematische Fehler
8.        Gütekriterien diagnostischer Tests
9.        Screeningverfahren
10.        Gesundheitsberichterstattung
 
Übergänge im Lebensverlauf: sozial- und gesundheitswis-senschaftliche Perspektiven:
1. Theoretische Konzepte zur Transition und Statuspassage im Lebenslauf
•        Ökopsychologie, Stresskonzepte, Lebensspannenansatz
2. Ungleichheit und gesundheitliche Ressourcen
•        Bedeutung sozialer Netzwerke/ soziale Unterstützung; soziales Kapital,
•        Selbstwirksamkeitserwartungen)
3. Ungleichheit und Gesundheitsverhalten
•        Ungleichheiten in Morbidität und Mortalität
4. Gesundheitliche Bedeutung spezifischer sozialer Lagen
•        Kinder/Jugendliche, Geschlecht, Migration, Ältere, Alleinerzie-hende, Arbeitslosigkeit)
5. Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit


[letzte Änderung 27.07.2017]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Print- und elektronische Medien, Folien

[letzte Änderung 27.07.2017]
Literatur:
Epidemiologie:
•        Bardehle D, Annuß R (2012). Gesundheitsberichterstattung. In: K. Hurrelmann K, Razum O (Hg) Handbuch Gesundheitswissenschaften. Weinheim, Basel: Juventa, S. 403-440
•        Bonita R, Beaglehole R, Kjellström, T (2013). Einführung in die Epidemiologie. 3.korr. Aufl. Bern: Huber
•        Kreienbrock L, Schach S (2012). Epidemiologische Methoden. 5. Aufl. Heidelberg: Springer Spektrum
•        Razum O, Breckenkamp J, Brzoska P (2011). Epidemiologie für Dummies. Weinheim: Wiley
•        Statistisches Bundesamt (jeweils aktuell). Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Online verfügbar unter: http://www.gbe-bund.de/ (Aufruf 23.11.2015)
Übergänge im Lebensverlauf: sozial- und gesundheitswissenschaftliche Perspektiven:
•        Bauer U, Bittlingmayer U, Richter M (Hg) (2009). Health Inequalities: Determinanten und Mechanismen gesundheitlicher Ungleichheit. Wiesbaden: VS-Verlag
•        Filipp SH (Hg). (1990). Kritische Lebensereignisse. Psychologie- München: Verlags Union
•        Geißler R (2008). Die Sozialstruktur Deutschlands. 4. Aufl. Wiesbaden: VS
•        Helmert U, Bammann K, Voges W, Müller R (Hg) (2000). Zum Stand der Forschung: Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Weinheim und München: Beltz Juventa
•        Hodek JM, Ruhe A, Greiner W (2009). Gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Multimorbidität im Alter. Bundesgesundheitsblatt 2009 (52)
•        Lampert T, Ziese T (2006). Armut, soziale Ungleichheit und Gesundheit. Expertise des Robert Koch-Instituts zum 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Berlin: Robert Koch-Institut
•        Mielck A (2005). Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Einführung in die aktuelle Diskussion. Bern: Hans Huber
•        Richter M, Hurrelmann K (Hg) (2009). Gesundheitliche Ungleichheit. Grundlagen, Probleme Perspektiven. 2. Aufl. Wiesbaden: VS
•        Ruppe G (2001). Active Ageing and prevention in the Context of Long-Term Care. Policy Brief July 2001. European Centre For Social Welfare Policy and Research, Vienna
•        Siegrist J (2005). Medizinische Soziologie. München: Urban & Fischer
Weitergehende und aktuelle Literatur wird jeweils in den Lehrveranstaltungen bekannt gegeben.


[letzte Änderung 27.07.2017]
[Wed Feb 28 04:47:25 CET 2024, CKEY=mphic, BKEY=me3, CID=BAME18-09, LANGUAGE=de, DATE=28.02.2024]