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Werkstoffwissenschaften

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Werkstoffwissenschaften
Modulbezeichnung (engl.): Materials Science
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Mechatronik/Sensortechnik, Bachelor, ASPO 01.10.2012
Code: MST.WEW
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P231-0089, P231-0090, P231-0091
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
4V (4 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
5
Studiensemester: 1
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Klausur

[letzte Änderung 04.02.2010]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

MST.WEW (P231-0089, P231-0090, P231-0091) Mechatronik/Sensortechnik, Bachelor, ASPO 01.10.2012 , 1. Semester, Pflichtfach
MST.WEW (P231-0089, P231-0090, P231-0091) Mechatronik/Sensortechnik, Bachelor, ASPO 01.10.2011 , 1. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 5 Creditpoints 150 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 105 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
MST.FWF Feinwerktechnische Fertigung
MST.PMT Praxis der Mikrotechnologien


[letzte Änderung 09.10.2017]
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Walter Calles
Dozent/innen: Prof. Dr. Walter Calles

[letzte Änderung 01.10.2012]
Lernziele:
Grundlagen des mechanischen Werkstoffverhaltens verstehen und auf statische Belastungen und Prozesse anwenden können, die Kennwerte des Zugversuchs ermitteln, sie interpretieren und auf einfache Fälle anwenden können anhand von Laborversuchen
 
Aufbau von Gefügen kennen
 
Grundlagen der Legierungsbildung verstehen und in Zustandsdiagrammen darstellen können, Zustandsdiagramme lesen und interpretieren sowie dieGefügeentwicklung anhand der Abkühlkurven schematisch darstellen und reale Gefüge einordnen können anhand von Laborversuchen
 
Die Gefüge im Eisen-Kohlenstoff-Schaubild darstellen können sowie den Unterschied zwischen Stählen und Eisen-Gusswerkstoffen darstellen können
 
Arbeiten mit Werkstoffbezeichnungssystemen und –normung
 
Bedingungen einer Wärmebehandlung zur Einstellung der Eigenschaften auswählen können für Stähle und NE-Werkstoffe anhand von Laborversuchen
 
Aus ZTU-Diagrammen geeignete Abschreck- und Anlassbedingungen für Stähle auswerten und geeignete Stähle auswerten können
 
Fähigkeit zur Auswahl von Randschichthärteverfahren
 
Die wesentlichen Stähle und NE-Werkstoffe und sonstigen Werkstoffe auswählen können.

[letzte Änderung 10.02.2010]
Inhalt:
•        Grundbegriffe Festigkeit-Verformung-Bruch und Zugversuch
Überblick Metallkunde (Kristallaufbau und Gefüge, Gitterbaufehler und ihre   
•        Bedeutung für Verformbarkeit und Festigkeit)
Grundlagen der Werkstofftechnologie (Diffusion, Kristallisation, Legierungs- und  
•        Ausscheidungsbildung, Gefügeveränderung und -beeinflussung durch
•        diffusionsgesteuerte Vorgänge)
Grundlagen der Zustandsdiagramme ( Abkühlkurven, Grundtypen, schematische
•        Gefügeausbildung, Berechnung von Mengenanteilen)
Zustandsschaubild Eisen-Kohlenstoff (schematische und reale Gefügeausbildung)
Glühverfahren, Härten und Vergüten von Stahl
•        Übersicht über Stahlgruppen für Feinwerktechnik und Eisengusswerkstoffe
•        Übersicht über Nichteisenwerkstoffe (Aluminium,- und Kupferwerkstoffe)
•        Kunststoffe (charakteristische Merkmale, faserverstärkte Werkstoffe)
•        Keramische Werkstoffe (Struktur, Herstellung, Einteilung und Eigenschaften)
 


[letzte Änderung 10.02.2010]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Interaktive Vorlesung mit Übungen, betreute Laborübungen in Kleingruppen mit Wissensabfrage und anschließendem zu testierendem Bericht,
Foliensätze mit Animationen, schematische und reale Darstellungen


[letzte Änderung 10.02.2010]
Literatur:
Bargel/Schulze, Werkstoffe, Springer-Verlag
Bergmann, Werkstofftechnik, Teil 1, Grundlagen, Hanser
Heine, Werkstoffprüfung, Fachbuchverlag Leipzig  


[letzte Änderung 10.02.2010]
[Mon Mar  4 12:30:50 CET 2024, CKEY=ywwiss, BKEY=mst2, CID=MST.WEW, LANGUAGE=de, DATE=04.03.2024]