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Praxismodul V

Modulbezeichnung: Praxismodul V
Studiengang: Pflege, Bachelor, ASPO 01.10.2012
Code: BAP8505
SWS/Lehrform: -
ECTS-Punkte: 5
Studiensemester: 5
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Erforderliche Studienleistungen (gemäß ASPO):
Praxisaufgabe
Prüfungsart:
Praxisarbeit
Zuordnung zum Curriculum:
BAP8505 Pflege, Bachelor, ASPO 01.10.2012, 5. Semester, Pflichtfach
BAP8505 Pflege, Bachelor, ASPO 01.10.2014, 5. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Gesamtaufwand des Moduls beträgt 150 Arbeitsstunden.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
BAP1101 Pflege als Profession und Propädeutik
BAP1102 Wahrnehmung, Kommunikation, Beziehung
BAP1203 Instrumente pflegerischen Handelns
BAP2102 Kranke und Pflegebedürftige verstehen
BAP2203 Ernähren und Ruhen
BAP2204 Pflege in ausgewählten Phasen der Lebensspanne
BAP2305. Kuratives Handeln in der Pflege - akute Innere Medizin, Infektionskrankheiten, Notfallmedizin
BAP2406. Kuratives Handeln in der Pflege - chirurgische und medikamentöse Versorgung
BAP3201 Fachenglisch
BAP3302 Die Bedeutung von Biographie, Lebenswelten und sozialen Netzwerken
BAP3403 Pflegemodelle, -konzepte, -theorien
BAP3404 Forschungsmethoden und -prozesse verstehen


[letzte Änderung 05.08.2015]
Sonstige Vorkenntnisse:
BAP-4301, BAP-4402, BAP-4503, BAP-1504, BAP-2507

[letzte Änderung 13.04.2015]
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Susanne Grundke
Dozent:
Prof. Dr. Christine Dörge
Prof. Dr. Susanne Grundke
Heike Lange, M.Sc.
Désirée Schäfer
htwsaar intern


[letzte Änderung 05.08.2015]
Lernziele:
Die Studierenden…
- besitzen ausbaufähiges und transferfähiges Wissen über methodengeleitetes Fallverstehen
- verinnerlichen die Systematik hermeneutischen Fallverständnisses als Grundvoraussetzung für pflegeprofessionelles Handeln
- nehmen eine fragende, (selbst-)reflexive Haltung hinsichtlich der wahrgenommenen singulär-fallspezifischen Besonderheiten der Patienten/Pflegebedürftigen ein.
- erwerben Kompetenzen, um Menschen jeden Lebensalters und ihre Bezugspersonen bei unheilbarer Krankheit pflegerisch zu begleiten und bedürfnisorientiert zu unterstützen. Die Auseinandersetzung mit unheilbarer Krankheit, Schmerz, Sterben und Tod erfolgt in Reflexion eigener Erfahrungen und Bedeutungshorizonte.
- erwerben ein Grundverständnis für die ethische Dimension pflegerischen Handelns
- erwerben eine breit gefächerte theoriegeleitete und gleichzeitig praxisorientierte Fachkompetenz zum ethisch reflektierten (Pflege-)Handeln. Sie werden befähigt, ethische Dimensionen in konkreten Handlungszusammenhängen zu identifizieren und systematisch zu analysieren
- erwerben eine fundierte theoriegeleitete und praxisorientierte Fachkompetenz in Bezug auf den Zusammenhang von Gesellschaft, Prävention und die präventiven Aspekte von Pflege
- haben ein Verständnis vom Gegenstand und den Zielen der Prävention und können ihn von gesundheitsfördernden Maßnahmen differenzieren


[letzte Änderung 13.04.2015]
Inhalt:
- Häufige onkologische Erkrankungen, Diagnostik, Therapie und Pflege lebensverkürzender Erkrankungen
- Grundsätze der palliativen Versorgung
- Behandlungs- und Qualitätskriterien einer individuellen, bedürfnisorientierten Versorgung der Patienten und ihrer An-/Zugehörigen analog der Pflegeleitlinien der Sektion Pflege der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin:
- Spezielles Schmerzmanagement
- Gesprächsführung mit Sterbenden und Trauernden
- Soziokulturelle Aspekte  
- Vollmachten und Patientenverfügung

[letzte Änderung 13.04.2015]
Lehrmethoden/Medien:
- Erkundungsauftrag "Pflegeassoziierte Präventionsfelder"
- Beobachtungsauftrag "Ethische Herausforderungen im Praxisfeld und Lösungsansätze"
- Arbeitsauftrag "Punktuelle Anleitung und Begleitung bei der Pflege eines Schwerstkranken bzw. Schwerstpflegebedürftigen Menschen"
- 3 praxisbegleitende Studientage

[letzte Änderung 13.04.2015]
Sonstige Informationen:
Nachweis der Erarbeitung und erfolgreiche Durchführung der Praxisaufgaben

[letzte Änderung 13.04.2015]
Literatur:
- Anderheiden, M., Bardenheuer, H.J. & Eckart, W.U. (Hrsg.)(2008). Ambulante Palliativmedizin als Bedingung einer ars moriendi. Tübingen: Mohr Siebeck.
- Arets, J.; Obex, F.; Ortmans, L.; Wagner, F. (1999). Professionelle Pflege 2.
- Bäumer, R. & Maiwald, A. (Hrsg.)(2008). Thieme’s Onkologische Pflege. Stuttgart: Thieme Verlag.
- Baumgartner, L.; Kirstein, R. & Möllmann, R. (Hrsg.) (2003). Häusliche Pflege heute.
- Bickel, L. (2012). Wenn Kinder nach dem Sterben fragen. Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher. Herder spectrum.
- Bickel, L. (2012): Wenn Kinder nach dem Sterben fragen. Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher. Freiburg i. Br.: Herder spectrum.
- Borasio, G.D. (2013). Über das Sterben. Was wir wissen, was wir tun können, wie wir uns darauf einstellen. München: dtv.
- Carr, E.C.J. & Mann, E.M. (2010). Schmerz und Schmerzmanagement. Praxishandbuch für Pflegeberufe. Bern: Huber.
- Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (Hrsg.)(2011). Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten Schmerzen, DNQP: Eigenverlag.
- Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (Hrsg.)(2014). Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege bei chronischen Schmerzen. Osnabrück: Eigenverlag.
- Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin:
Pflegeleitlinien http://www.dgpalliativmedizin.de/pflege/pflegeleitlinien.htm
- Emrich, J.M. (2009). Stationäres Schmerzmanagement – Bestandsaufnahme und Ausblick am Beispiel des Universitätsklinikums Ulm. Ulm: Hochschulschrift.
Erwachsenen. Heidelberg: Springer Verlag.
- Ewers, M. (Hrsg.) (2005). Am Ende des Lebens. Bern & Göttingen: Huber.
Fähigkeiten und Fertigkeiten. Bern: Hans Huber.
- Fleckinger, S. (2013). Ehrenamtlichkeit in Palliative Care: Zwischen hospizlich-palliativer Sorgekultur und institutionalisierter Dienstleitung. Wiesbaden: Springer: VS.
- Franke, E. (2012). Anders leben – anders sterben. Gespräche mit Menschen mit geistiger Behinderung über Sterben, Tod und Trauer. Vienna: Springer.
- Gerhard, C. (2011). Neuro-Palliative-Care. Interdisziplinäres Praxishandbuch zur palliativen Versorgung von Menschen mit neurologischen Erkrankungen. Bern: Huber.
- Heller, B. (2012). Wie Religionen mit dem Tod umgehen. Grundlagen für die interkulturelle Sterbebegleitung. Freiburg im Breisgau: Lambertus.
- Knipping, C. & Abt-Zegelin, A. (Hrsg.) (2007). Lehrbuch Palliative Care. Bern: Huber.
- Kojer, M. (2003). Alt, krank und verwirrt. Einführung in die Praxis der Palliativen Geriatrie, 2. Aufl. Freiburg im Breisgau: Lambertus-Verlag.
- Kostrzewa, S. & Kutzner, M. (2009). Was wir noch tun können! Basale Stimulation in der Sterbebegleitun. Bern: Huber.
- Kostrzewa, S. (2008). Palliative Pflege von Menschen mit Demenz. Bern: Huber.
- Kränzle, S., Schmid, U. & Seeger, C. (2007). Palliative Care, 2. überabr. Aufl. Berlin & Heidelberg: Springer.
- Kränzle, S., Schmid, U. & Seeger, C. (Hrsg.) (2014). Palliative Care. Handbuch für Pflege und Begleitung, 5. akt. Aufl. Berlin & Heidelberg: Springer.
- Lamp, I. (2010). Umsorgt sterben. Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase begleiten. Stuttgart: Kohlhammer.
- Müller, M. (2012). Wie viel Tod verträgt das Team? Belastungs- und Schutzfaktoren in Hospizarbeit und Palliativmedizin. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
- Müller, M., Brathihn, S. & Schnegg, M. (2013). Handbuch für Trauerbegegnung und -begleitung. Theorie und Praxis in Hospizarbeit und Palliative Care. Göttingen u. a.: Vandenhoeck & Ruprecht.
München: Urban & Fischer.
- Pleschberger, S. (2002). Palliativpflege. Grundlagen für Praxis und Unterricht. Wien: Facultas Univ.-Verl.
- Ruhland, C. (2014). Postoperatives Schmerzmanagement mit kontinuierlicher Infusion von Ropivacain versus Placebo bei Pateinten mit minimalinvasivem Mtralklappeneingriff: eine prospektive, randomisierte, doppelt verblindete Studie. Leipzig: Hochschulschrift.
- Schmidl, M. & Kojer, M.  (2011). Demenz und palliativ Geriatrie in der Praxis. Heilsame Betreuung unheilbar demenzkranker Menschen. Vienna: Springer.
- Schnell, M.W. & Abt-Zegelin, A. (Hrsg.) (2009). Patientenverfügung: Begleitung am Lebensende im Zeichen des verfügten Patientenwillens. Kurzlehrbuch für die Palliative Care. Bern: Huber.
- Schwarzenberg, E. (2011). Kinderhospizarbeit. Konzepte, Erkenntnisse, Perspektiven. Stuttgart: Kohlhammer.
- Thomm, M. (Hrsg.) (2012). Schmerzmanagement in der Pflege, Berlin & Heidelberg: Springer.
- Trensz, J.L. (2011). Die Bedeutung der Spiritual Care im Rahmen der palliativmedizinischen Betreuung. Eine qualitative Studie. Freiburg im Breisgau: Hochschulschrift.
- Wegleitner, K. & Höffken, G. (2014). Tod – kein Thema für Kinder? Zulassen-Erfahre-Teilen; Verlust und Trauer im Leben von Kindern und Jugendlichen. Anregungen für die Praxis. Ludwigsburg: Hospiz Verlag.
- Weissenberger-Leduc, M. (2009). Palliativpflege bei Demenz. Ein Handbuch für die Praxis.  Vienna: Springer.
- Zernikow, B. (Hrsg.)(2013). Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, 2. überarb. Aufl. Berlin u.a.: Springer.


[letzte Änderung 13.04.2015]
[Thu Jun  4 06:50:47 CEST 2020, CKEY=ppva, BKEY=pf, CID=BAP8505, LANGUAGE=de, DATE=04.06.2020]