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Rechtssichere Unternehmensführung

Modulbezeichnung: Rechtssichere Unternehmensführung
Studiengang: Sicherheitsmanagement, Master, ASPO 01.10.2013
Code: MSSM 320
SWS/Lehrform: 50VS (50 Stunden)
ECTS-Punkte: 5
Studiensemester: 3
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Klausur (90 Minuten)
Arbeitsaufwand:
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst 50 Stunden. Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 5 Creditpoints 150 Stunden. Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 100 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Susan Pulham
Dozent:
Ass. jur. Rita Ceska


[letzte Änderung 24.05.2016]
Lernziele:
Die Studierenden kennen die Bedeutung einer rechtssicheren Unternehmensführung (Compliance) und die dazu wichtigsten Rechtsvorschriften des Öffentlichen Rechts, des Zivil- und des Strafrechts. Sie sind vertieft in der Lage, diese im Sinne rechtssicherer Unternehmensführung und Verantwortungsdelegation praktisch anzuwenden, z.B. bei der Gestaltung von Verträgen, Betriebsvereinbarungen, Organisationshandbüchern, Delegation von Befugnissen, Bestellung von Beauftragten, Stellenbeschreibungen, Arbeits- und Führungsanweisungen sowie beim Abschluss von Versicherungen.

[letzte Änderung 15.10.2012]
Inhalt:
- Unternehmer- bzw. Organisationsverantwortung und ihre Wahrnehmung: rechtlich Aspekte der Aufbau- und Ablauf-organisation und der Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen
 
- Verantwortung für Handlungen (Tun und Unterlassen): jedermann treffende gesetzliche Pflichten und Verkehrssicherungspflichten und Verantwortung für Verrichtungsgehilfen einerseits vertragliche Pflichten und Verantwortung für Erfüllungsgehilfe andererseits  
 
- Mitarbeiter- bzw. Personalverantwortung und Pflichten bei und nach der Übertragung von Entscheidungsbefugnissen (Auswahl, Unterweisung, Aufsicht, Durchsetzung)
 
- Verantwortung für Gefahrenbereiche und -quellen: Verkehrssicherungspflichten und ihre Übertragung auf Mitarbeiter und Externe
 
- Hersteller- bzw. Produktverantwortung: Konstruktionspflichten, Fabrikationspflichten, Instruktions- bzw. Warnpflichten und Produktbeobachtungspflichten  
 
- Produkthaftungsrechtliches Krisenmanagement, Gefahrenabwehr- und Rückrufmanagement sowie Rechtsfolgen bei Arbeitsunfällen
 
- Zulieferermanagement – Einkauf (Qualitätssicherheitsvereinbarungen, Kaufvertragsgestaltung und Abnahme)
 
- Fremdfirmenmanagement – Outsourcing von Dienstleistungen (gesetzliche Pflichten und Bau- bzw. Werkvertragsgestaltung)
 
- Rechtsfragen des Qualitätsmanagements
 
- Haftungs- und Schadensfälle – und was man daraus lernen kann („Wege zu einer rechtssicheren Organisation“)
 
- Verhalten im Krisenfall – gegenüber (Strafverfolgungs-) Behörden
 
- Versicherungsfragen: Haftpflicht- und Schadensversicherung


[letzte Änderung 11.05.2016]
Lehrmethoden/Medien:
PowerPoint Präsentationen, Falltexte und Falllösungen

[letzte Änderung 15.10.2012]
Literatur:
- Schliephacke, Jürgen: Führungswissen Arbeitssicherheit, 3. Aufl.  
 
- Schmatz/Nöthlichs: Sicherheitstechnik, Erich Schmidt Verlag

[letzte Änderung 15.10.2012]
[Mon Jun  1 03:34:55 CEST 2020, CKEY=sru, BKEY=shm, CID=MSSM 320, LANGUAGE=de, DATE=01.06.2020]