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Sicherheitsanalysen und -konzepte

Modulbezeichnung: Sicherheitsanalysen und -konzepte
Studiengang: Sicherheitsmanagement, Master, ASPO 01.10.2013
Code: MSSM 230
SWS/Lehrform: 70VS (70 Stunden)
ECTS-Punkte: 7
Studiensemester: 2
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Klausur (90 Minuten)
Arbeitsaufwand:
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst 70 Stunden. Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 7 Creditpoints 210 Stunden. Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 140 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Susan Pulham
Dozent:
KHK Michael Rupp
Sachverständiger Michael Öhlhorn


[letzte Änderung 25.05.2016]
Lernziele:
- Die Studierenden sind in der Lage, Sicherheitsanalysen für Unternehmen/Objekte durchzuführen und auf dieser Grundlage Sicherheitskonzepte zu erarbeiten. Dies beinhaltet auch die vertiefte Fähigkeit, Gefahrenlagen zu beurteilen, die durch plötzlich auftretende Ereignisse oder Handlungen Dritter innerhalb oder außerhalb des Unternehmens entstehen könnten oder bereits entstanden sind, und Handlungsmöglichkeiten zur Gefahrenabwehr vorzuschlagen oder in Eigeninitiative zu ergreifen. Darüber hinaus sind die Studierenden auch fähig, ein effektives Krisenmanagement im Unternehmen aufzubauen und zu betreiben. Hierbei wenden die Studierenden das in Modul MSSM 220 Erlernte an.
 
- Die Studierenden sind in der Lage, Sicherheitskonzepte für temporäre Veranstaltungen im Open-Air-Bereich wie Konzerte, Public Viewing, Stadt- und Schützenfeste, Umzüge etc. zu entwickeln, nachdem sie alle einschlägigen Gesetze und Verordnungen kennen und anzuwenden gelernt haben. Sie kennen alle im jeweiligen Einzelfall einzubeziehenden Funktionen bzw. Organisationen bzw. Ämter und Behörden und sind in der Lage deren aktive rechtskonforme Mitwirkung  sicher zu stellen. Insbesondere sind die Studierenden in der Lage, externe Dienstleister auf diesem Gebiet zu beurteilen und deren Beauftragung qualifiziert zu begründen oder abzulehnen.

[letzte Änderung 29.09.2012]
Inhalt:
- Bezogen auf Unternehmen bzw. ortsfeste Objekte
   - Sachverständige Erfassung der Ist-Situation
   - Handlungsalternativen bei größeren Gefahrenlagen, Schadensereignissen und  
     Katastrophen
   - Beurteilung von Bedrohungslagen
   - Risikobewertung durch Abschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeit und  
     möglicher Schadenshöhe
   - Instrumente zum Risikomanagement
   - technische und organisatorische Sicherheitskonzepte
   - Krisenstab: Aufgaben, Aufbau und Arbeiten
 
- Bezogen auf die Sicherheit temporärer Veranstaltungen
   - Bei der Veranstaltungsplanung zu berücksichtigende Punkte, z.B.  
     Brandschutz, Sicherheit der Veranstaltungstechnik (Licht, Ton, offene  
     Flammen), Sicherstellung panikfreien Personenflusses  
    (Eingangs-/Ausgangsquerschnitte) mit Evakurierungskonzept,  
     Einsatzkräfteberechnung und Einsatzkonzept für Security und Sanitätsdienst,
     Lärmschutz, Jugend- und Kinderschutz, Sicherstellung der Kommunikation  
     zwischen allen Sicherheitskräften incl. Polizei und Feuerwehr.
   - Erstellung von Plänen, z.B. für Außenanlagen (z.B. Stände, Bühnen),  
     Bestuhlung, Flucht und Rettung (Feuerwehreinsatz, Verkehrsplan, ggf.  
     Hubschrauberlandeplatz).

[letzte Änderung 29.09.2012]
Lehrmethoden/Medien:
Vorlesung mit elektronischen Hilfsmitteln, E-Learning-Tools, Gruppenarbeit, Diskussionen zwischen Studierenden und Dozenten

[letzte Änderung 29.09.2012]
Literatur:
- Bell, Brigitte et al (2010): Fachkraft/Servicekraft für Schutz und Sicherheit. Boorberg Verlag. 2. Auflage.
 
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (Hrsg) (2005): Problemstudie: Risiken in Deutschland. Gefahrenpotenziale und Gefah-renprävention für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft aus Sicht des Bevöl-kerungsschutzes. URL: Teil 1 - http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Wissenschaftsforum/Bd6_Risiken-fuer-D_Teil1.pdf?__blob=publicationFile (zuletzt gesichtet am 25.05.2016), Teil 2 - http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Wissenschaftsforum/Bd7_Risiken-fuer-D_Teil2.pdf?__blob=publicationFile(zuletzt gesichtet am 25.05.2016).
 
- Bundesamt für Verfassungsschutz für die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder (Hrsg) (2014): Wirtschaftsspionage. Risiko für Unternehmen, Wissenschaft und Forschung.
 
- Bundeskriminalamt (Hrsg) (2014): Wirtschaftskriminalität. Bundeslagebild 2014. URL: http://www.bka.de/nn_193360/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Wirtschaftskriminalitaet/wirtschaftskriminalitaet__node.html?__nnn=true (zuletzt gesichtet am 25.05.2016).
 
- Bundeskriminalamt. Zentralstelle für Verdachtsmeldungen. FIU Deutsch-land (Hrsg) (2014): Jahresbericht 2014 für Deutschland. URL: http://www.bka.de/nn_193360/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/FIU/fiu__node.html?__nnn=true (zuletzt gesichtet am 25.05.2016).
 
- Jaeger, Rolf et al (Hrsg) (2003): Fachbuch Kriminalistische Kompetenz. Schmidt-Römhild Verlag.
 
- Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (Hrsg) (2014): Korruptionsprä-vention für Banken und Wirtschaftsunternehmen. URL: https://www.mik.nrw.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/2014_Lagebild_Korruption.pdf (zuletzt gesichtet am 25.05.2016).
 
- PriceWaterhouseCoopers (Hrsg) (2016): Wirtschaftskriminalität in der analogen und digitalen Wirtschaft 2016. URL: http://www.pwc.de/de/risiko-management/assets/studie-wirtschaftskriminalitaet-2016.pdf (zuletzt ge-sichtet am 25.05.2016).
 
- Starke, Hartmut et al. (2004): Praxisleitfaden Versammlungsstättenverord-nung. Ein Anwendungsbuch für Berufspraxis, Ausbildung, Betrieb und Verwaltung. XEMP Verlag.
 
- Starke, Hartmut et al. (2006): Pocketguide Sport Events: Richtlinien, Daten und Fakten zur Durchführung von Sport- und Großveranstaltungen. XEMP Verlag.
 
- Tenckhoff, Bernhard; Siegmann, Silvester (2009):  Vernetztes Betriebssi-cherheitsmanagement (BSM). Dr. Curt Haefner Verlag.
 
- Trauboth, Jörg (2002): Krisenmanagement bei Unternehmensbedrohungen. Boorberg  Verlag.
 
- Vabeg (Hrsg) (2016): Taschenlexikon Eventsafety. 5. Auflage. www.vabeg.com
 
- Verwaltungsvorschrift über Organisation und Aufgabenverteilung der Be-hörden der saarländischen Vollzugspolizei
 
- Waetke, Thomas (2014): Rechtshandbuch der Veranstaltungspraxis. Eventfaq. 5. Auflage. www.eventfaq.de (Sonderpreis kann dort angefragt werden)
 
Sowie aktuelle Gesetzestexte
- Grundgesetz
- Strafgesetzbuch
- Strafnebengesetze Strafprozessordnung
- Bürgerliches Gesetzbuch
- Saarländisches Polizeigesetz
- Gesetz über das Bundeskriminalamt und die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder in kriminalpolizeilichen Angelegenheiten
- Saarländisches Verfassungsschutzgesetz


[letzte Änderung 25.05.2016]
[Mon Jun  1 03:53:24 CEST 2020, CKEY=ssux, BKEY=shm, CID=MSSM 230, LANGUAGE=de, DATE=01.06.2020]