htw saar
Zurück zur Hauptseite

Version des Moduls auswählen:

Soziale Ungleichheiten und Heterogenität

Modulbezeichnung: Soziale Ungleichheiten und Heterogenität
Studiengang: Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2010
Code: SP-7
SWS/Lehrform: 2V+4S (6 Semesterwochenstunden, kumuliert)
ECTS-Punkte: 8
Studiensemester: 3
Dauer: 2 Semester
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Aktive Mitarbeit
SP-7.1: Klausur
SP-7.2: Referat/Hausarbeit (bn)
SP-7.3: Referat/Hausarbeit (bn)
Zuordnung zum Curriculum:
SP-7 Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2010, 3. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 90 Veranstaltungsstunden (= 67.5 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 8 Creditpoints 240 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 172.5 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Dieter Filsinger
Dozent:
Maria Albert
Matthias Hoffmann
Mark Unbehend


[letzte Änderung 13.10.2017]
Lernziele:


[noch nicht erfasst]
Inhalt:
Die Vorlesung (Sp-7.1)rekonstruiert die Entwicklungslinien der sozialen Ungleichheitsforschung und befasst sich in diesem Zusammenhang zum einen mit klassischen Theorien und Konzepte (Stand, Klasse, Schicht) und zum anderen mit neueren Theorien und Konzepten (Milieu, Lebenslage, Lebensstil), die auf die Modernisierung sozialer Ungleichheiten antworten. In diesem Zusammenhang wird die Relevanz der (Struktur-) Kategorien Geschlecht und Ethnie und neuerer Theorieentwicklungen bzw. Theorievorschläge (Exklusion/Inklusion; Prekariat, Intersektionalität) erörtert.
Insbesondere in den zur Vorlesung gehörenden Seminaren (SP-7.2)werden spezifische Ungleichheiten vertiefend theoretisch und empirisch bearbeitet (Bildungsungleichheiten, Ungleiche Kindheiten, gesundheitliche Ungleichheiten, räumliche Ungleichheiten u.a.). Besondere Aufmerksamkeit erfahren die sozialstrukturellen und soziokulturellen Folgen und Herausforderungen der Einwanderung und der damit eingehergehenden Heterogenität. Insgesamt sind die Mechanismen von Interesse, die dazu führen, dass aus Heterogenität soziale Ungleichheiten erwachsen.  

[letzte Änderung 13.09.2017]
Literatur:
Berger, Peter A. (2003). Kontinuitäten und Brüche. Herausforderungen für die Sozialstruktur- und Ungleichheitsforschung im 21. Jahrhundert. In: Orth, Barbara/Schwietring, Thomas/Weiß, Johannes (Hrsg.). Soziologische Forschung. Stand und Perspektiven. Ein Handbuch. Opladen: Leske + Budrich, S. 473–490.
Burzan, Nicole (2007). Soziale Ungleichheit. Eine Einführung in die zentralen Theorien. 3., überarb. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften (Hagener Studientexte zur Soziologie).
Kreckel, R. (2005). Soziale Ungleichheit. In: Otto, H.U./Thiersch, H. (Hrsg.). Handbuch Sozialarbeit – Sozialpädagogik. München: Ernst Reinhardt, S. 1729-1735.
Solga, Heike/Berger, Peter A./Powell, Justin (2009). Soziale Ungleichheit - Kein Schnee von gestern! Eine Einführung. In: Solga, Heike/Powell, Justin/Berger, Peter A. (Hrsg.). Soziale Ungleichheit. Klassische Texte zur Sozialstrukturanalyse. 1. Aufl. Frankfurt/Main, New York: Campus Verlag GmbH, S. 11–45.


[letzte Änderung 13.09.2017]
[Thu May 28 00:27:50 CEST 2020, CKEY=ssuuh, BKEY=sp, CID=SP-7, LANGUAGE=de, DATE=28.05.2020]